Watsi eine altruistische Hilfsplattform

Mitte Januar 2013 habe ich von einem Freund eine Empfehlung zu watsi.org erhalten und war direkt begeistert von der Idee einer unkomplizierten Spendenplattform, bei der die gespendeten Beträge zu 100% (ohne Abzüge von Verwaltungskosten, Vermittlungsgebühren, oder ähnlichen den Spendenbetrag reduzierenden Wertabschöpfungen) am Ziel/der Not ankommen.

Es geht bei Watsi um unbürokratische Hilfestellung – für konkrete Fälle von Krankheit und Not.
Man kann sich bei Watsi ansehen, wofür man spendet – die Gelder (und auch das Leid) bekommen ein Gesicht – leider bin ich ein wenig über diese Zur-Schau-Stellung gestolpert. „welches Leid gefällt mir am besten“, „welches Gesicht spricht mich an“ und ähnlich Fragen haben mich in den ersten 10 Sekunden beschäftigt, dann einmal kurz durchatmen und nach (vermeintlich) rationalen Gesichtspunkten entscheiden.

Wer hat lt. Watsi das im Moment höchste Spendenbedürfnis, d.h. wessen Krankenkosten sind am höchsten? Diesem Menschen müssen ja auch entsprechend mehr Menschen helfen… also 20$ via paypal dahin überwiesen und ich habe mich gar nicht um die Geschichte hinter dem Gesicht oder die Krankheit hinter der Geschichte gekümmert.

Erst einen Tag später, als ich von Watsi eine Nachricht erhielt, stellten sich mir diese Fragen. Nachdem ich meine Spende bei Watsi abgegeben habe, kam die Aufforderung diese Aktion auch zu twittern – was ich natürlich auch getan habe, es wird ein Standard-Tweet gepostet und man erhält fast umgehend einen retweet von Watsi mit einem Dankeschön.
Twitter _ Aktivitäten

Auch hier wird erneut „Gesicht“ gezeigt und versucht Anonymität zu vermeiden.

Zwei Tage später

habe ich eine E-Mail erhalten die besagt, dass der gesamte Betrag von 27 Menschen weltweit gespendet wurde und Emmanuel in nächster Zeit geholfen werden kann.Emmanuel has been fully funded!.pdf

Um die Transparenz weiter zu erhöhen und um zu gewährleisten, dass Spender sicher sein können, dass ihr Geld zu 100% zielführend verwendet wird, hat Watsi weitere Dienste, wie Google Docs aufgenommen in dem alle Informationen nachzulesen sind.

Das Prinzip von Watsi

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Jetzt, nachdem ich ein paar Wochen abgewartet habe, kam eine Nachricht von Emmanuel, dass die OP sehr gut verlaufen sei, und dass sie außerdem noch gerade rechtzeitig kam.

Watsi

 

Eine wirklich großartige Idee.

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